So wird er, der erneuerte Spielplatz im Sonnengarten
So wird er, der erneuerte Spielplatz im Sonnengarten

Einen Sanierungsstau in unseren Kitas…
haben wir in Glienicke/Nordbahn glücklicherweise nicht zu beklagen. Nach der durch einen Wasserschaden erzwungenen Sanierung der Kita „Sonnenschein“ ist nun die „Mischka“ dran mit einer begrüßenswerten „Verjüngungskur“ – Kleinstkinderbereich und Barrierefreiheit heißen die Stichworte, für immerhin 700.000 Euro.  

Kurzfristig ermöglicht das nicht zuletzt ein adäquates Ausweichquartier am Ortsrand in der Bieselheide. Flexibel, rasch und unbürokratisch hatte die Verwaltung dies im Zusammenhang mit der Sanierung der Kita Sonnenschein in die Wege geleitet. Unsere Fraktion hat das trotz anfänglicher Vorbehalte aus Elternschaft und Politik damals bereits als gute Lösung erkannt und von Anbeginn unterstützt.  

Wir hoffen und wünschen uns, dass Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Kita „Mischka“ sich genauso rasch an ihren Übergangsstandort gewöhnen wie die der „Sonnenschein“. Denn ihm verdanken sie es, dass ihr eigenes Gebäudes so rasch und für den Kitabetrieb unproblematisch aufgewertet werden kann.

Die Modernisierung der Spielplätze…
geht nun wie von unserer Fraktion angestoßen voran, den Anfang macht bekanntlich der Spielplatz im Sonnengarten. Im Sinne verantwortungsbewussten Umgangs mit öffentlichen Mitteln hatten wir gleichzeitig für jeden Platz einen Finanzplafond eingezogen. Gut ist, dass unser Finanzrahmen die deutliche Aufwertung nicht zuletzt durch einen Wasserspielplatz im Sonnengarten zulässt. Überraschend hingegen, dass nur die Erneuerung bereits bestehender Spielgeräte, nicht aber deren (und sei es nur teilweiser) Austausch den Verbleib im Finanzrahmen sicherstellt. Hier ist bei künftigen Vergaben für die anderen Spielplätze besonderes Augenmerk und Verhandlungsgeschick gegenüber den Anbietern vonnöten.

Die Partnerschaft mit Plobannalec-Lesconil…
ist durch die feierliche Unterschrift im Rathaus am 11. März besiegelt (siehe S. XX). Wir freuen uns, dass damit endlich Frucht trägt, was unsere Fraktion 2013 mit einem GVT-Beschluss ins Rollen gebracht hat. Danke an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die für diesen würdigen Rahmen und für den schönen Empfang gesorgt haben.

Aber noch zweierlei freut uns sehr: Die Anwesenheit des französischen Gesandten unterstrich die Bedeutung einer solchen Gemeindepartnerschaft nicht nur für die deutsch-französische Freundschaft auf menschlicher Ebene, sondern auch für den europäischen Gedanken gerade in Zeiten des linken und rechten Populismus und Europaskeptizismus.  

Zudem freut uns das Engagement der Glienicker Partnerschaftsvereinigung „Amis de France“ und des Comité de Jumelage in Plobannalec-Lesconil. Sie haben nicht nur bereits echte Freundschaften geknüpft, sondern machen mit dem persönlichen Einsatz ihrer Mitglieder auch diese Partnerschaft zu einer lebendigen und gelebten. Genau das hatte unser Antrag beabsichtigt! Und wir sind zuversichtlich, dass das junge Pflänzchen weiter wachsen wird, zumal im Bereich der Jugend. Ein Jugendfußballturnier im Juni in der Bretagne und die Zeichnung des Partnerschaftsvertrags dort sind nächste vielversprechende Schritte.  

Der „Kiezbus“ nach Frohnau…
kann ab Winter die Fahrt aufnehmen: Die GVT gab die notwendigen Mittel für das von unserer Fraktion angestoßene ÖPNV-Projekt – allein die SPD stimmte dagegen. Weshalb das richtig war und wichtig bleibt auch angesichts der vom Kreis zugesagten Verbesserung auf der Linie 107, erklärt Jörg Rathmer in diesem Kurier.

Das Herbst- und Weinfest…
findet erfreulicherweise dieses Jahr wieder statt. Mit neuem Konzept, auf das man gespannt sein darf. Unser Wunsch hierzu: Ein Konzept, das den alkoholischen Exzessen Jugendlicher zu später Stunde am Rande des Festes möglichst einen Riegel vorschieben sollte. Veranstalter und Gemeinde sollten sich in diesem Sinne zusammensetzen. Der Beginn bereits um 12 und der frühere Schluss weisen in die richtige Richtung. 

Alles Gute, Steffan Druschke!
Alles Gute, Steffan Druschke!

Wir danken …
Steffan Druschke! Nach fast 27 Jahren verlässt er die Glienicker Kommunalpolitik – nicht etwa, weil er der Aufgabe müde geworden wäre, sondern weil er den Wohnort wechselt. Nicht nur für unsere Fraktion, die ihn benannt hat, war der Bauingenieur im Planungsausschuss mit seiner Erfahrung und ausgeprägtem Fachwissen als Sachkundiger Einwohner eine feste Burg. Druschke hat im Ehrenamt viel für unseren Ort und seine Bewohner geleistet. Im neuen Domizil wünschen wir Glückauf – hier hinterlässt er jedenfalls eine große Lücke.