Verkehr verbindet: Ein Diskussionsabend mit Julia Schrod-Thiel und Nicole Walter-Mundt

Foto: Dr. Ulrich Strempel Fraktionsvorsitzender

Zu Gast in Glienicke: Bezirksstadträtin Julia Schrod-Thiel (links) und die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Walter-Mundt MdL (Fotos: CDU Glienicke)

Entlang der B96 zwischen Glienicke/Nordbahn und Hohen Neuendorf im Frohnauer Forst den schlecht befestigten Waldweg zu einem guten, hellen Rad-/Fußgängerweg auszubauen – das war ein Projekt unseres Ortsverbands, das bei einem Diskussionsabend der Glienicker CDU zur Sprache kam. Es passt ins interkommunale Verkehrskonzept. Und es würde den Schulweg zum Marie-Curie-Gymnasium für viele Schülerinnen und Schüler sicherer machen. Unsere Gäste, Reinickendorfs Stadträtin für Ordnung, Umwelt und Verkehr, Julia Schrod-Thiel, und die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, Nicole Walter Mund MdL, nahmen den Vorschlag erfreulich aufgeschlossen auf. Wir könnten uns durchaus eine gemeinsame Finanzierung durch die drei interessierten Gemeinden vorstellen, auch wenn der Weg zu 100 Prozent auf Reinickendorfer Gebiet verläuft.

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Leipziger Straße - Schilda in Glienicke? Eine Glosse

Foto: Dr. Ulrich Strempel Fraktionsvorsitzender

Dr. Ulrich Strempel,
Fraktionsvorsitzender

Kennen Sie das mythische Städtchen Schilda? Genau, das mit den Schildbürgerstreichen. 

Von eben diesem Schilda erzählt man sich folgende Geschichte. Die Stadtkämmerei bezog ihre Einnahmen aus der Maut an den Stadttoren. Derer gab es vier, und jedes nahm jährlich 25 Gulden Maut ein. Lange deckten diese insgesamt 100 Gulden die Ausgaben der Gemeinde. Doch dann begab es sich (vielleicht durch die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, überliefert ist das nicht), dass der jährliche Finanzbedarf auf 125 Gulden anstieg. Was also tun, fragte sich Schildas Stadtrat? Billige Taschenspielertricks zur Umgehung der Schuldenbremse lagen ihm fern. Daher beschloss er, scheinbarer wiewohl realitätsfremder mathematischer Logik folgend, rasch ein fünftes Tor in die Stadtmauer zu brechen.

„Ach was,“ begeisterten sich da im 100. Geburtsjahr Loriots ob soviel kommunalpolitischen Savoir-faires Glienickes Vertreter der größten Radfahrerlobby (mit anscheinend engsten Beziehungen nach Schilda). Auch wenn die Leipziger Straße derzeit nicht unbedingt schwerpunktmäßig von Radlern genutzt wird, lässt sich das doch ändern! Man muss sie lediglich teeren, zur Fahrradstraße umwidmen und (ausgenommen Anlieger) für alle anderen Verkehrsteilnehmer sperren. Dann kann das Ergebnis doch nur sein, dass ganz viele Glienicker Auto und ÖPNV stehen lassen und fürderhin freudvoll nur noch durch die Leipziger Straße strampeln. 

Ist nun Schilda wirklich nur ein Mythos oder vielleicht doch ein wenig überall? Von solch lupenrein schildbürgerlicher Argumentation jedenfalls ließen sich bis auf unsere die Fraktionen im TIG-Ausschuss überzeugen; auch wenn zum Glück noch nichts endgültig entschieden ist. Prognosen sind bekanntlich besonders schwierig, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. Aber das Ergebnis dürfte den Auswirkungen auf Schildas Einnahmen nach Bau des fünften Tores ähneln. Erste Eindrücke von dem seit einiger Zeit zur mehrspurigen reinen Fahrradstraße (Anlieger frei) umfunktionierten Edelhofdamm in Frohnau jedenfalls legen das nahe.

Dr. Ulrich Strempel, Vorsitzender CDU Glienicke

Kreistagswahl 2024

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Dr. Ulrich Strempel, Fraktionsvorsitzender

Kandidatur für Glienicke auf Listenplatz 3

Die Interessen Glienickes, also Ihre Interessen, gegenüber der Kreisverwaltung zu vertreten, die besondere Situation der an Berlin grenzenden südlichen Gemeinden des Landkreises, das verlangt nach einer klaren, abgewogenen Stimme im Kreistag und in der eigenen Kreistagsfraktion. Dafür darf ich im Wahlkreis 4 (Birkenwerder, Glienicke/Nordbahn, Hohen Neuendorf, Mühlenbecker Land) bei der Kreistagswahl am 9. Juni 2024 auf Listenplatz 3 antreten. Dem Kreisparteitag der Oberhaveler CDU danke ich für das Vertrauen und die deutliche Mehrheit, mit der er mich aufgestellt hat.

Es ist mein Ziel mitzuhelfen, die CDU wieder zur stärksten kommunalpolitischen Kraft in Oberhavel machen und mein jahrelanges kommunalpolitisches Engagement erneut in den Kreistag einzubringen. Die diffusen Mehrheiten dort in der laufenden Wahlperiode
haben Oberhavel nicht vorangebracht und Glienicke/Nordbahn nicht genützt. Neben Verkehrsfragen und Bildung werden vor allem Belange der Familien die politische Arbeit bestimmen. Oberhavels CDU positioniert sich nämlich klar als die Familienpartei im Landkreis.

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