Titelbeitrag
Foto:  An dieser kritischen Kreuzung könnte eine Bedarfsampel Sicherheit schaffen
An dieser kritischen Kreuzung könnte eine Bedarfsampel Sicherheit schaffen

Eine Bedarfsampel Ecke Märkische/Hauptstraße/Lessingstraße …
würde nach unserem Dafürhalten wesentlich zur (Schulweg-)Sicherung an dieser gefährlichen Kreuzung beitragen. Auch wenn Verkehrsaufkommen, die Sorge vor Verlagerung des Verkehrs über den Parkplatz der Galerie Sonnengarten, vor allem aber die schwierige Geographie dieser Kreuzung einer „großen“ Ampellösung bisher im Wege steht – eine Bedarfsampel könnte die Lage deutlich entschärfen. Einerseits macht es das Queren zumal der Hauptstraße sicherer. Andererseits kann der Verkehr wie bisher fließen, wenn niemand überqueren möchte. Wir betrachten das als einen richtigen Schritt, der die Ampel und den Zebrastreifen an der Schule selbst in sinnvoller Weise ergänzt. Der Landkreis ist nun am Zug…

Hurrah, der „Kiezbus“ fährt …
und eine der wichtigsten Initiativen unserer Fraktion trägt damit Frucht, mit der sich nun mancher gerne schmückt. Angesichts der neuen Parkraumbewirtschaftung an den S-Bahn-Stationen Hermsdorf und Frohnau war er noch nie so wertvoll wie heute. Den Reinickendorfer Entscheidungsträgern sei ins Stammbuch geschrieben: Wenn Menschen den ÖPNV nutzen sollen, müssen sie ihn auch erreichen können, beispielsweise mit dem eigenen Pkw. Immerhin, für viele

„Schülerlotsen“ zur Schulwegsicherung …
sind erneut in der Diskussion in Glienicke. Das finden wir gut und würden uns freuen, wenn es diesmal klappte. Denn unsere Fraktion hat bekanntlich in der Vergangenheit zwei Anläufe in diese Richtung unternommen. Jedes Mal scheiterte es daran, dass zu wenige Eltern bereit waren, sich ehrenamtlich für die Schulwegsicherung als „Lotsen“ zu engagieren. Wenn nun mehr mitmachen wollen, großartig! Wir unterstützen den Vorstoß nachdrücklich.

Der Ankauf von Parkplätzen im Sonnengarten …
seitens der Gemeinde beschäftigt gerade die Gremien. Um es gleich vorweg zu schicken: Mehr Parkplätze werden es dadurch nicht, allenfalls eine Erleichterung tagsüber beispielsweise für Handwerker mittels Parkraumbewirtschaftung. Aus unserer Sicht macht es freilich keinen Sinn, einzeln verstreute Parkplätze im Sonnengarten zu kaufen und unter großem Verwaltungsaufwand zu bewirtschaften. Zudem sind elf der angebotenen Parkplätze vermietet. Im Interesse der Rechtssicherheit muss den Mietern Bestandsschutz gewährt werden. Da freilich stellt sich die Frage, ob es Aufgabe der Gemeinde ist, Parkplätze zu vermieten und zu verwalten. Kurzum: Pauschal den Ankauf zu fordern, ohne diese Fragen zufriedenstellend geklärt zu haben, bringt keine Lösung.

Überlegungen zur Kinder- und Jugendbeteiligung …
nach §18a der Kommunalverfassung dürften derzeit alle Fraktionen anstellen. Die schwammige Formulierung dieses Paragraphen – der Landesregierung am Werk -- erleichtert es dabei den Kommunen nicht, diesem an sich erstrebenswerten Ziel gerecht zu werden. Auch bei uns ist die Diskussion voll im Gang, zumal bis Ende 2019 die Hauptsatzung angepasst sein soll. Das dürfte schwierig werden. Denn die Fragen sind so grundsätzlich, dass sie sich aus unserer Sicht nicht für populistisches Posieren nach dem Motto „wer bietet jungen Erstwählern mehr“ für den Kommunalwahlkampf eigenen. Damit verlagern sich die Entscheidungsprozesse

Foto: Dr. Strempel
Strempel: Keine Hürden in den Weg des sozialen Projekts Schönfließer Straße

Nach der Weihnachtspause…
sind die Februar-Fraktionsmitteilungen – aufgrund des relativ frühen Redaktionsschlusses, zu dem sich kommunalpolitisch noch nicht viel im neuen Jahr bewegt hat – vorrangig einem Ausblick auf das begonnen Jahr gewidmet. Dieses Mal vor allem dem ersten Halbjahr, denn Ende Mai sind Kommunalwahlen. Dabei bleibt uns so manches aus 2018 erhalten und wird zweifelsohne auch die neu gewählte GVT beschäftigen.

Die Erweiterung der Schule,…
auch als „Haus 6“ bekannt, wird ganz gewiss wahlperiodenübergreifend von Bedeutung bleiben. Seit Sommer vergangenen Jahres legen auch die Vorstellung der sehr engagierten AG aus Eltern und Lehrern auf dem Tisch, die derzeit alle Fraktionen informieren. Nachdem bereits Mitte Dezember die Vergabe für die Machbarkeitsstudie erfolgte, geht auch dieses Zukunftsprojekt für unsere Gemeinde voran. Unsere Fraktion wird es wohlwollend begleiten und setzt auf einen konstruktiven Dialog mit der AG. Auch wenn sich nicht alle Wünsche umsetzen lassen – klar ist auch, dass vieles möglich ist.

Dem sozialen Projekt…
ambulant betreuten Wohnens in der Schönfließer Straße, das die Familie Pommerenke initiiert hat, sollten keine weiteren Hürden in den Weg gestellt werden. Es ist ein wertvolles, sozial relevantes und unterstützenswertes Projekt, umso mehr, als hier private Initiative die Dinge voranbringt und nicht der wohlfeile Ruf nach „dem Staat“. Wir plädieren deshalb dafür, das Grundstück möglichst rasch der Familie zu übereignen und wollen dies als Tagesordnungspunkt eines nächsten

Der Kiezbus nach Frohnau ...
ist leider nicht zum Fahrplanwechsel im Dezember gestartet. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir sind zuversichtlich, dass auch das Bezirksamt Reinickendorf als letzte Behörde auf Berliner Seite zeitnah seine Zustimmung erteilt. Wie wichtig uns Gemeindevertretern das Ziel Frohnau ist, zeigt auch das Abstimmungsverhalten im TIG Anfang Dezember: Er lehnte die vorgeschlagene vorübergehende Linienführung nach Hermsdorf ab. Ein Bus, der wieder nur im Stau steht, hilft weder uns Glienickern noch den Schildowern, die auch von der neuen Linie profitieren.

Den Haushalt 2019 …
hat die November-GVT mit breitester Mehrheit beschlossen. Zurecht. Er ist nicht nur ausgeglichen, sondern auch ausgewogen und beweist, wie ernst es unserer Gemeinde auch mit nicht-pflichtigen, häufig sozialen Aufgaben ist. Ein Dank für gute Arbeit an die Gemeindekämmerei und für die überwiegend sehr sachlichen, gründlichen Diskussionen in den Ausschüssen. Sie haben auch dieses Jahr wieder Glienickes Haushaltsberatungen ausgezeichnet. Insgesamt geben wir damit der im Mai neu zu wählenden Gemeindevertretung eine ordentliche finanzielle Grundlage auf den Weg. Noch nicht gänzlich umgesetzt – und wahrscheinlich auch eher eine Rahmenvorgabe – ist die Budgetierung für die einzelnen Fachausschüsse. Budgetierung bedeutet, dass zwar innerhalb einer vorgegeben höchstsumme Verschiebungen innerhalb einen Haushaltspostens möglich sind, aber keine Gesamtüberschreitung. Bei den Mittel für die Schule obliegt es ihr selbst, ihre Prioritäten festzulegen. Wir hoffen, dass die neue GVT

Zum Thema ÖPNV …
gibt es Erfreuliches. Einerseits lagen bis Anfang November bis auf eine alle notwendigen Stellungnahmen vor, um die Kiezbus nach Frohnau in den Fahrplan aufzunehmen und verkehren zu lassen. Damit hat der Einsatz unserer Fraktion zur Verbesserung der Anbindung Glienicke/Nordbahns im Allgemeinen und für den Kiezbus im Besonderen ein wichtiges Etappenziel erreicht. Ein schönes Weihnachtsgeschenk an uns alle – eigentlich. Denn mittlerweile wissen wir, dass Reinickendorf nicht fristgerecht eingereicht hat. Wir werden uns wohl bis zum Frühjahr gedulden müssen mit dem Kiezbus. Schade.

Grundsätzlich positiv auch sind die Reaktionen des Landesministeriums für Infrastruktur und Landesplanung auf die Einwände unserer Gemeinde zum Landesnahverkehrsplan. Weshalb nur grundsätzlich? Weil das Ministerium, typisch für diese ermüdete, handlungsunwillige Landesregierung, sich in Zukunftsversprechen und Vagem ergeht. Immerhin, unsere seit langem bestehende Forderung zur Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn soll „im Rahmen von i2030 beschleunigt werden.“ Zur Errichtung eines Regionalbahnsteigs sagt das Ministerium Prüfung zu. Für die Vorschläge, den S-Bahnhof Schönfließ attraktiver zu machen, ist Unterstützung der Gemeinde über die Richtlinie ÖPNV-Invest möglich.

Das geht alles in die richtige Richtung, bleibt uns aber zu unkonkret oder in zu weiter Ferne. I2030, beispielsweise, ist das gemeinsame Infrastrukturprojekt Berlins und Brandenburgs, das sich aber derzeit noch in Prüfungs- und Planungsaufträgen für die Jahre nach 2030 ergeht. Hier wird weiterer Einsatz notwendig sein, im Zusammenspiel

Dr. Ulrich Strempel
Strempel begrüßt Tempo 30 vor dem NGG (Foto: CDU Glienicke)

Tempo 30 von 7 bis 17 Uhr vor dem NGG kommt…
sehr zu unserer Freude, denn unsere Fraktion hatte sich dafür stark gemacht. Vorzugsweise durchgängig bis zur Kita, aber vor dem NGG ist ein guter Beginn. Tempo 30 auf Durchgangsstraßen ist ein scharfes Schwert, das mit Augenmaß und Vernunft eingesetzt sein will. Objektive und nachvollziehbare Kriterien sind hier von den zuständigen Behörden anzulegen. Gar keine Frage aber, dass es vor Kitas, Schulen, Seniorenheimen, Krankenhäuser o.ä. angezeigt ist. Dafür stehen wir.

Der Haushaltsentwurf 2019…
hat den Haupt- und Finanzausschuss passiert. Vom Ergebnis gesehen, von den wieder gestiegenen Einnahmen her, steht Glienicke/Nordbahn großartig da. So können wir uns auch kleine Frivolitäten an Schaufensteranträgen, z.B. die angestrebte Gesamtzahl der Straßenbäume von 4.950 auf sage und schreibe 5.000 anzuheben, erlauben. Viel bedeutender ist, dass wir ordentlich Mittel für teambildende Maßnahmen bei der Freiwilligen Feuerwehr einstellen konnte oder die Zahlung für die Taktverdichtung der Linie 806, um nur zwei Beispiele zu nennen. Gut so.

Wichtiger ist aber die Einsicht, dass dieser Aufwärtstrend bei den Einnahmen gewiss nicht unbegrenzt anhalten wird. Früher oder später müssen wir uns wieder einschränken. Das wird nur bei den freiwilligen Ausgaben gehen, dort, wo im Moment Anträge anderer Fraktionen kräftig draufgesattelt haben, teils mit durchaus sinnvollen Anliegen. Damit haben wir jedoch den ansatzweisen Versuch der Kämmerin konterkariert, für die einzelnen Ausschüsse so etwas wie Budgetierung vorzunehmen. Will sagen, eine Maximalsumme für jeden Ausschuss. Innerhalb derer kann der Ausschuss nach seinen Prioritäten die Mittel einsetzen, ohne die Höchstsumme zu sprengen. Gänzlich wird sich das nie durchführen lassen, Politik hat ihre Sachzwänge und Unwägbarkeiten. Dennoch sollten

ABC-Schützen unterwegs. Ortsvorsitzender Martin Beyer und Fraktionsvorsitzender Ulrich Strempel
ABC-Schützen unterwegs. Ortsvorsitzender Martin Beyer und Fraktionsvorsitzender Ulrich Strempel bitte um erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr (Foto: CDU Glienicke)

Herbstbeginn ist auch Schulbeginn, …
und gerade die vielen ABC-Schützen, die jetzt unterwegs sind, verlangen erhöhte Aufmerksamkeit von uns Auto-, Motorrad und Radfahrern. Daher bitte in den nächsten Wochen besondere Vorsicht walten lassen, gerade in der Nähe der Grundschule. Werte Fußgänger, denken Sie bitte an Ampel, Zebrastreifen und Straßenkreuzungen an Ihre Vorbildfunktion, wenn Kinder in der Nähe sind.

Der Sommer war kommunalpolitisch, …
so heiß auch das Wetter war, gänzlich ereignislos, abgesehen von einer kurzen Erregung über die Auswirkungen der Hitze auf den Dorfteich. Somit gehen wir alle hoffentlich gut erholt und frisch in den Herbst. Traditionell bringt er die Haushaltsberatungen, und die sind in Glienicke vergleichsweise langwierig, weil außerordentlich gründlich geführt in den Ausschüssen. Das ist und bleibt eine der parteiübergreifenden Stärken unserer Kommunalpolitik. Die Unterlagen sind – dankenswert früh – von der Kämmerei ausgeliefert, die Lektüre hat begonnen. Eine Reihe von Themen werden uns auch nach der Sommerpause weiter beschäftigen, nicht zuletzt der Jugendclub,

psc 2018 schulerweiterung
Private Initiative für ein soziales Projet unterstützen! (Fotos CDU Glienicke

Ein soziales Wohnprojekt…
für ihre Tochter und weitere Menschen mit Einschränkung möchte ein Ehepaar im leerstehenden Haus Schönfließer Straße 2 einrichten und dieses dafür der Gemeinde abkaufen. Sie haben dazu sogar ein Konzept zum Thema „Ambulant betreutes Wohnen in Glienicke“ erarbeitet, was die Ernsthaftigkeit ihrer Absicht unterstreicht. Das Projekt passt zudem wunderbar zu den nahegelegenen Werkstätten der Nordbahn GgmbH, die Behinderten echte berufliche Perspektiven eröffnen.

So viel private Initiative, mit eigenen Mitteln ein Integrationsprojet zu initiieren und durchzuführen, nicht nach „dem Staat“ zu rufen, sondern selbst zu handeln auch zum Wohle anderer, verdient doch uneingeschränkte Unterstützung. Sollte man meinen, und die unsere hatte sie. Nicht so bei einigen Glienicker Gemeindevertretern, deren Skepsis und Fragen im Hauptausschuss mich mit Scham erfüllt haben. Zweifel an der Ernsthaftigkeit bis hin zu der Vermutung, nach dem Kauf des Hauses könnte dort etwas ganz anderes entstehen, musste der anwesende Vater über sich ergehen lassen. Und sich nun erneut gedulden, bis der Beschluss der Entbehrlichkeit des Grundstücks, Voraussetzung für den Verkauf, eine weitere Runde durch die Gremien gedreht hat. Von „Ehrenrunde“ kann man da kaum reden, und selten war das Totschlagargument vom nicht zu verscherbelnden

Strempel
Strempel: Anerkennung für die Bereitschaft vieler Glienickerinnen und Glienicker, sich ehrenamtlich einzubringen. (Foto: CDU Glienicke)

Die „Interimskita“ Schönfließ…
wird erst einmal dauerhaft – und soll vom freien Träger EJF betrieben werden. Wir begrüßen es, dass EJF damit nicht nur seine Kapazitäten deutlich ausweiten und Eltern noch mehr Wahlfreiheit bei ihrer Kindertagesstätte bieten kann. Angesichts der rückläufigen Zahl der Tagespflegeplätze im Ort ist es umso wichtiger, zusätzliche Plätze in Kindertagesstätten anzubieten. Denn wir in Glienicke wollen und werden jedem anspruchsberechtigten Kind auch eine Betreuung bieten können.

Gleichzeitig ist es nur recht und billig, die Weitsichtigkeit der Entscheidung im Jahr 2015 hervorzuheben, das leer stehende Möbelhaus in Schönfließ an unserem Ortsrand anzumieten und kitagerecht umzubauen. Was gedacht war als Ausweichquartier während der Reparatur eines Wasserschadens, leistet jetzt einen wesentlichen Beitrag im Rahmen unseres örtlichen Kita-Entwicklungsplans und der Bedarfsplanung. Ein Ergebnis pragmatischen, zielorientierten und an der Sache ausgerichteten Zusammenwirkens zwischen Verwaltung und Gemeindevertretung, die als beispielhaft bezeichnet werden kann.

Das NGG…
bereichert als über die Ortsgrenzen hinaus anerkannt gutes Gymnasium nicht nur den Schulstandort Glienicke. Diese Schule in privater Trägerschaft hilft auch dem Kreis bei seiner Schulentwicklungsplanung, im bevölkerungsdichten Südbereich des Kreises wohnungs-, also nicht nur wohnort-nahe Beschulung für Gymnasiasten anzubieten. Was den Lehrstoff anbelangt, so zeigt das NGG, dass gerade Schulen in privater Trägerschaft zur Vielfalt der Schullandschaft beitragen. Ganz zu schweigen vom Beitrag des NGG zum Ortsleben – von Computerkursen für Senioren durch Oberstufenschülerinnen und -schüler bis hin zu öffentlichen Abendveranstaltungen kultureller, sportlicher oder auch

Karl-Liebknecht-Straße
Lange, vermeintlich einsehbare Geraden verleiten zu überhöhter Geschwindigkeit (Foto: CDU Glienicke)

Verkehr…
ist heute Schwerpunkt. Nicht ohne Grund: Lärmreduzierung und Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten sind ein vorrangiges Thema der Verkehrsplanung und -sicherheit in unserem Ort. Beide ergeben sich nicht zuletzt aus den Zielen des Glienicker Verkehrskonzepts. Überhöhte Geschwindigkeit ist zudem ein Hauptgrund für Lärmbelästigung und Gefährdung von Radfahrern und Fußgängern im Straßenverkehr. Statt mit drastischen Verboten zu reagieren, sollte Glienicke zuvorderst und noch mehr als bisher die Möglichkeiten nutzen, den Verkehr zu beruhigen, die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen (sowohl auf Hauptstraßen als auch in Wohngebieten) durchzusetzen, den Lärm dadurch zu verringern und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Daher hat unsere Fraktion einen entsprechenden Prüfantrag in die Gremien eingebracht.
Feste Blitzer würden merklich für Verkehrsberuhigung und Lärmreduzierung sorgen. Oftmals schätzen die Verkehrsteilnehmer möglicherweise die eigene Geschwindigkeit beziehungsweise das Risiko überhöhter Geschwindigkeit auf den langen Geraden nicht richtig ein. Hinweise durch aufleuchtende Warntafeln tragen nachweislich zu angepasster Fahrweise und somit zur Beruhigung bei – Glienicke hat damit schon positive Erfahrungen gesammelt. Der im Ort hinreichend bekannte Wagen zur Geschwindigkeitskontrolle ist noch nicht oft genug zu unterschiedlichen Zeiten im Einsatz. Gerade in den Abend- und Nachtstunden belastet der Lärm zu schnell fahrender Fahrzeuge die Anwohner. Auch während des in den Morgenstunden einsetzenden Berufsverkehrs sind häufigere

Text …
Wir nutzen diese Gelegenheit, um die Arbeit der Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter in der Vorbereitung und Durchführung unserer kommunalpolitischen Sitzungen ausdrücklich zu würdigen

Wir verabschieden Gabriele Parnitzke …,
die auf eigenen Wunsch das Büro des Bürgermeisters und die Gemeindeverwaltung verlässt. Frau Parnitzke war über viele Jahre die Seele des Sitzungsdienstes des Rathauses, verlässlich, freundlich, kundig und hilfsbereit. Auf unzähligen GVT- und Ausschusssitzungen hat sie – dank der Redefreude der Glienicker Kommunalpolitik – oft bis in den späten Abend hinein sorgfältig Protokoll geführt. Wir bedauern ihren Weggang, sagen ein großes Dankeschön und wünschen ihr alles erdenklich Gute.

Ein guter Anlass, einmal generell die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zu würdigen, ohne die ein geordneter Sitzungsverlauf und eine sachliche Diskussion auf Grundlage wohl recherchierter Fakten und solider Entscheidungsvorlagen nicht möglich wäre. Wir erwarten viel von Ihnen und Sie liefern gute Arbeit. Danke!

Nebenbei bemerkt: Tatsächlich bietet der öffentliche Dienst, ob auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene Berufsanfängern, aber auch Seiteneinsteigern interessante Laufbahnen mit vielseitigen Aufgaben und Verantwortung für die Allgemeinheit. Interessierten empfohlen sei an dieser Stelle die Webseite www.durchstaaten.de

Gut zu Glienickes Verkehrskonzept…
passen jüngste Meldungen aus Reinickendorf und zur Heidekrautbahn. Aus Glienicker Sicht ist der Beschlussantrag der Reinickendorfer CDU, die Anbindung für Radfahrer der S-Bahnhöfe Hermsdorf und Frohnau zu verbessern, sehr zu begrüßen. Die interkommunale Arbeitsgemeinschaft „Niederbarnimer Fließtal“ ist das geeignete Gremium, in dem sich Glienicke/Nordbahn und Hohen Neuendorf mit dem Bezirk Reinickendorf abstimmen können und sollten.