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Dr. Ulrich Strempel, Fraktionsvorsitzender

Die Polizei …
hat ihre Sprechstunden vor Ort wieder aufgenommen, wie man kürzlich dem Kurier entnehmen durfte. Wir begrüßen das, denn dafür haben wir uns als Fraktion stark gemacht.

Dabei geht es um mehr als nur das subjektive Sicherheitsgefühl, die Polizei „vor Ort“ zu haben. Wir hoffen, dass viele Bürger diese Möglichkeit des unmittelbaren Kontakts und der Beratung nun auch wieder nutzen. Vor allem aber auch den Dialog, der den Polizisten zeigt, wo Glienicker in Sicherheitsbelangen „der Schuh drückt“.

Ein Feuerwehrauto für die Ukraine …  
spendet die Gemeinde Glienicke, nämlich das gerade durch ein neues Fahrzeug ersetzte. Ein großes Dankeschön an die Verwaltung, die meinen Vorschlag sofort tatkräftig aufgegriffen hat und umsetzt! Das ist ein Akt der unmittelbaren Solidarität insbesondere mit der unter dem russischen Angriffskrieg leidenden ukrainischen Zivilbevölkerung. Er ist umso wertvoller, als der Bundeskanzler in Sachen Ukrainehilfe immer noch in beschämender Weise eher auf der Bremse denn auf dem Gaspedal steht – die Außenministerin, die auch auf ihrer Asienreise vieles richtig gemacht hat, sei von dieser Kritik ausdrücklich ausgenommen. Möge Glienickes Feuerwehrauto zur Rettung vieler Leben in der Ukraine beitragen!

 

Zur Ausbildungsmesse …
Future Lab gratulieren wir dem Glienicker Gewerbeverein. Eine wertvolle Initiative, gemeinsam mit unserer Nachbargemeinde, gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels und abnehmendem Interesse an vielen Lehrberufen. Diese können aber gerade abwechslungsreich und fordernd sein, ganz zu schweigen von dem goldenen Boden, den das Handwerk doch sprichwörtlich hat.

Future Lab – wie übrigens auch das Herbstfest, eine weiter für Glienicke wichtige Initiative des Gewerbevereins – sind auch immer wieder Vorschläge bei den Abstimmungen zum Bürgerhaushalt. Für uns vorbildliche Vorschläge für den Bürgerhaushalt, denn sie sind im besten Sinne gemeinwohlorientiert. Das sollte unserer Ansicht nach bei der Zulassung der Vorschläge durchaus ins Gewicht fallen. Weniger passend finden wir es, wenn Parteien/Fraktionen Projekte zur Wahl stellen, mit denen sie die demokratischen Gremien zu umgehen versuchen, wo sie keine Mehrheit fanden.

Dr. Ulrich Strempel, Fraktionsvorsitzender

 

 Gegen Bevormundung von Grundstückseignern ...
Ja, B-Pläne sind einzuhalten und Grundsatzentscheidungen der Kommunalpolitik zugunsten grüner Vorgärten zu berücksichtigen. Das Ausmaß der Versieglung insgesamt, Gebäudehöhe, das unmittelbaren Umfeld sind alles legitime Vorgaben. Eine Überregulierung, wie sie gerade Thema in den gemeindlichen Gremien ist, lehnen wir allerdings ab. Mehr Entscheidungsfreiheit für den Bauherrn/Eigentümer, weniger Knebelregelungen sollten dabei das Leitmotiv sein – über Geschmack lässt sich schließlich nicht streiten.

Die Frage, wie Bauherren ihre Grundstücke aufteilen und gestalten möchten, sollte im Rahmen der B-Pläne ihnen überlassen bleiben. Das bedeutet, dass beispielsweise im Vorgarten Steingärten erlaubt sein sollten (was nicht komplette Versiegelung bedeutet). Auch die Entscheidung zwischen Rasen und anderer Begrünung sollte nicht die Politik bis ins letzte regulieren. 

Wohngebiete sollten aus unserer Sicht nicht zu geplantem Einheitsbrei werden, sondern Individualität und Vielfalt Raum lassen. Umso mehr, als nicht nur der Geschmack Wandel unterworfen ist, sondern auch sehr praktische Aspekte zum Beispiel im Rahmen des Klimaschutzes. Daher setzen wir uns weiterhin für flexiblere Gestaltung von Wohngebieten ein, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Eigentümer orientiert.

  

Michael Löser, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

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