Putins völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine …
verurteilen wir auf das Schärfste! Umso mehr begrüßen wir, dass sich am 1. März auf Einladung des Bürgermeisters und des GVT-Vorsitzenden kurzfristig so viele auf dem Michael-Bittner-Platz einfanden, um gegen diesen unprovozierten Überfall zu demonstrieren. Dauerhaft sichtbarer Ausdruck dieses Protestes bleibt die ukrainische Fahne vor dem Rathaus.

Viel menschliches Leid ist die Folgen dieser Aggression. Und wieder einmal haben sich die Glienicker der Krise gewachsen gezeigt: durch Geld- oder Sachspenden, durch die Aufnahme von Flüchtlingen. Darauf kann unser Ort stolz sein. Auch auf die Gemeindeverwaltung kommen damit zwangsläufig neue Herausforderungen zu, wie der Bürgermeister auf unsere Anfrage bestätigte. Folgerichtig werden wir in der Sonder-GVT (nach Redaktionsschluss) die Verlängerung der Stelle des für Integration Zuständigen unterstützen, sie wäre eigentlich mit dem erfolgreichen Start des Bürgertreffs hinfällig geworden.

Bei aller verständlichen Empörung: Übergriffe gegen Russen wie unter anderem in Berlin verbieten sich und wird es hoffentlich in Glienicke/Nordbahn. Der Gegner heißt Putin und seine Verschwörungstheoretiker, nicht das russische Volk, schon gar nicht unbeteiligte in Deutschland lebende Russen, schon gar nicht deren Kinder. Genau wie jeder ukrainische ist auch jeder russische Soldat Sohn, Bruder, Ehemann. Setzern wir in diesem Konflikt auf Einsicht und die Diplomatie. Putin kann ihn nicht gewinnen, militärisch nicht, politisch nicht und moralisch am allerwenigsten.

Foto:  Sabine Nemitz-Pollmann, Erste Stellvertetende Vorsitzende der GVT
Sabine Nemitz-Pollmann, Erste Stellvertetende Vorsitzende der GVT

Sabine Nemitz-Pollmann …
gratulieren wir herzlich zu der überragenden Mehrheit, mit der die Gemeindevertretung sie zur Ersten Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt hat. Wir wünschen eine glückliche Hand und viel Erfolg!

Für bürgerliche Politik mit Augenmaß …
ist unsere Fraktion weiterhin gut aufgestellt: Für uns bleibt das Gemeinwohl, nicht die Partei oder persönliche Befindlichkeit oberste Richtschnur politischen Handelns. Durch die Abspaltung einer Zwei-Personen-Fraktion musste die Gemeindevertretung die Aufteilung der Ausschusssitze neu vornehmen, zu Lasten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und unserer Fraktion. In zwei Ausschüssen haben wir jeweils einen Sitz verloren, konnten uns aber in konstruktiver Absprache – dafür Dank an die Kollegin Petra Bajorat-Kollegger -- einigen, sodass sich ein aus unserer beider Sicht unwürdiges Losverfahren erübrigte.

In den beiden Ausschüssen, in denen unsere Fraktionen jeweils den Vorsitz führen, behalten beide zwei Sitze. Somit kann der Vorsitzende weiterhin die ihm anstehende Neutralität in der Sitzungsführung üben, die parteipolitischen Wortmeldungen übernimmt das andere Ausschussmitglied. Im Umweltausschuss, dessen Vorsitz ich selber innehabe, vertritt uns künftig auch Michael Löser. Als Sachkundigen Einwohner bestätigte die Sonder-GVT mit großer Mehrheit Michael Breier. 

In den Sozialausschuss, der Entscheidungen in für eine Vielzahl von Glienickern höchst relevanten Bereichen wie Bildung oder Sport vorbereitet, werde ich künftig nach einige Jahren Abwesenheit gerne unseren erfahrenen Michael Löser unterstützen. Sachkundiger Einwohner bleibt der als einziger von der GVT einstimmig bestätigte Markus Beyer-Pollok. Dass er als einziger Sachkundiger mit der Höchstzahl der Stimmen bestätigt wurde, unterstreicht den Respekt und das Vertrauen, das er sich in dieser Funktion bereits erarbeitet hat.

Nur noch einen Sitz haben wir dafür im Hauptausschuss, dessen Vorsitz weiterhjn unser über Fraktionsgrenzen hinweg unangefochtene Peter Kimmel führt – bis er im Mai zum allseitigen Bedauern aus gesundheitlichen Gründen aus der GVT ausscheiden wird. Unser bisheriger zweiter Ditz – meiner – geht an die GRÜNEN. Sachkundige gibt es im Hauptausschuss nicht.

Erbenfalls nur noch einen Sitz behalten wir im TIG, wo die erfahrene Sabine Nemitz-Pollmann unsere Fraktion weiterhin vertritt. Einen Sachkundigen Einwohner haben wir dort noch nicht, weil, dem kommunalpolitischen Comment gänzlich zuwiderlaufenden Eklat, dioe GVT den von uns vorgeschlagenen ausgewiesenen Fachmann für alle Belange des TIG, Dirk Steichele, weder benannt noch abgelehnt hat. Siehe dazu den separaten Artikel von Markus Beyer-Pollok.

Dr. Ulrich Strempel, Fraktionsvorsitzender

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